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Lebens- und Bildungsgang / Curriculum Vitae
| Persönliche Daten |           | |
| Torsten Felzer | | geboren am 16.11.1970 in Ingelheim am Rhein |
| Schulausbildung |           | |
| 1981-1990 | | Besuch des Sebastian-Münster-Gymnasiums Ingelheim,
Abschluß: "Abitur" - Notendurchschnitt: 1,1 |
| Hochschule |           | |
| 10/1990-04/1996 | | Studium der Informatik an der Technischen Universität Darmstadt,
Abschluß: "Dipl.-Inform." - Gesamturteil: "Mit Auszeichnung bestanden" |
| 08/1993-05/1994 | | Auslandsstudium an der University of Colorado at Boulder, USA,
Abschluß: "Master of Science (Computer Science)" - Notendurchschnitt: 1,0 (GPA: 4.0) |
| 04/1997-08/2002 | | Promotionsstudium am Fachbereich Informatik der TU Darmstadt,
Abschluß: "Dr.-Ing." - Gesamturteil: "Mit Auszeichnung bestanden" |
| Körperbehinderung |           | |
| seit 1988 | | angewiesen auf die ständige Nutzung eines Rollstuhls aufgrund
Friedreich'scher Ataxie |
Momentane Arbeitsstelle
Seit dem 1. April 2004 bin ich wissenschaftlicher Mitarbeiter im Fachbereich Maschinenbau der
TU Darmstadt (Institut für
Mechatronik im Maschinenbau, Prof. Dr.-Ing. S. Rinderknecht).
Seit April 2007 werde ich gefördert von der DFG
im Rahmen des Projektes FE 936/3-1 ”The AID
package – An Alternative Input Device based on intentional
muscle contractions”.
Darmstadt University of Technology
Institute of Mechatronics in Mechanical Engineering
Petersenstr. 30
D-64287 Darmstadt
Germany
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eMail: felzer@mim.tu-darmstadt.de
Phone: +49 / (0) 6151 / 16 - 22 74
Fax: +49 / (0) 6151 / 16 - 53 32
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Gebäude/Raum: L1/01-212
Sprechstunde: nach Vereinbarung
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Forschungs- und Arbeitsgebiete
Im Rahmen meiner im August 2002 fertiggestellten Doktorarbeit habe ich eine Sondersteuerung
für einen Elektrorollstuhl entworfen, die extrem geringe Anforderungen an die körperliche
Leistungsfähigkeit des Benutzers stellt und insbesondere nicht die Verwendung von Händen oder
Armen erfordert. Stattdessen werden als "Eingabesignale" willkürliche Kontraktionen
eines beliebigen Muskels registriert, wodurch übrigens auch die Fehleranfälligkeit
gegenüber etwa einer EEG-basierten Freihand-Steuerung erheblich reduziert wird.
Zur Demonstration der theoretischen Korrektheit des Ansatzes wurde ein
Prototyp entwickelt, dem ein Notebook-Computer, ein mobiles EMG-Gerät und
ein vergleichsweise riesiges PC/Rollstuhl-Interface zugrunde liegt.
Insgesamt baut sich also die Hardware recht voluminös um den Rollstuhlfahrer
herum auf, und damit kann zwar gezeigt werden, dass die Freihand-Steuerung
per Muskelkontraktionen prinzipiell realisierbar ist, für den praktischen
Einsatz ist jedoch dieser erste Prototyp aufgrund der ziemlich umständlichen
Handhabung eher wenig geeignet.
Meine Arbeit am Institut für Mechatronik im Maschinenbau zielt u.a. auf
die Weiterentwicklung der Steuerung. Hauptaufgabe ist dabei, einen
neuen Prototyp aufzubauen, der den Schwerpunkt mehr in Richtung der industriellen
"Vermarktung" definiert. Unter anderem wird es darum gehen, die Elektronik
zu miniaturisieren und aus "mechatronischer Sicht" zu beleuchten, zu
analysieren und zu optimieren. In diesem Zusammenhang werden neben einem
Micro-Controller und LEDs auch verschiedenartige Sensoren eine Rolle spielen.
Zeitungsartikel
Ein Kommentar zu meiner Promotion, der einmal nicht aus meinem eigenen Munde stammt,
findet sich im "TUD intern", Nr. 8/Jahrgang 23, 9. Dezember 2002.
Der Scan ist recht groß, da hoch aufgelöst (das Foto erscheint einwandfrei) - 4.7 MB
tud.pdf
Radiobeitrag
Am 29. Januar 2003 wurde in hr1-Profil ein Beitrag von Renate
Feyerbacher gesendet, der sich mit meiner Promotion befasst.
Den Radiobeitrag biete ich (als MP3) zwar "nur" in
"zweitbester" Qualität zum "Download" an, dafür hält sich aber die Dateigröße in Grenzen - 426 KB
radio2.mp3
"Roadshow"
In der achten Kalenderwoche 2003 besuchte ich im Rahmen einer von
Invacare Deutschland organisierten sogenannten "Roadshow"
eine Reihe von Kliniken, um dort die von mir entwickelte
Freihand-Rollstuhlsteuerung vorzustellen,
und in der zwölften Kalenderwoche 2003 fand eine
Fortsetzung dieser "Roadshow" statt.
Das Informationsblatt, das zur Illustration
des Steuerungssystems ausgeteilt wurde, findet sich
hier.

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